Classic Sprint: Oldtimer rollen durch Roth

120 klassische Fahrzeuge in der Kreisstadt

Die Oldtimer-Kolonne des „Altmühltal Classic Sprint“ machte am Sonntagmittag auch Halt auf dem Rother Marktplatz. Rund 120 klassische Fahrzeuge wurden in Roth begrüßt.

Die Nasenspitze schaut noch raus, so lässt sich eine Wettfahrt durch den Regen gerade noch aushalten.© Foto: Yevheniia Frömter

Obwohl es teilweise wie aus Wassereimern schüttete, fanden zahlreiche Begeisterte ihren Weg in die Rother Innenstadt. Für die Teilnehmer selbst stellte das Wetter kein großes Problem dar: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Bekleidung“, scherzte Moderator Martin Cernan. Dies gelte auch für Autofahrer. In der Tat durchfuhren etliche Cabriolet-Fahrer den Marktplatz im Regenmantel oder Poncho. Dennoch: „Beim Start heute Morgen in Weißenburg regnete es so stark, dass nicht einmal die Nebelscheinwerfer mehr halfen“, erklärte Cernan.

Darüber hinaus mussten einige Oldtimer-Fahrer technische Ausfälle beklagen: Eine defekte Benzinpumpe, ein Getriebeschaden oder auch wetterbedingte Ausfälle hätten so manchen Fahrer aus dem Rennen geworfen. „Es wurde noch viel geschraubt und repariert“, erklärte Cernan. Schließlich wollten sich die Fahrerinnen und Fahrer die Punkte in Roth nicht entgehen lassen. Mit Klebeband abgedeckte Türrahmen und notdürftig geflickte Verdecke sorgten dafür, dass der Regen nicht ins Fahrzeug gelangte. Allerdings seien dies nur Ausnahmen gewesen, da sich die alten Fahrzeuge überwiegend in einem Top-Zustand befänden.

Für zwei Stunden verwandelte sich der Marktplatz in ein Eldorado für Automobil-Liebhaber. Benzinschwaden in der Luft sorgten für das typische Gefühl der Veranstaltung – von heulenden Motoren und quietschenden Reifen völlig abgesehen. Jedes Fahrerteam würde übrigens persönlich von den Bürgermeistern Ralph Edelhäußer und Hans Raithel begrüßt. Neben dem begehrten Wertungsstempel überreichten die Rathauschefs Blumen an alle Fahrerinnen und Beifahrerinnen.

Bürgermeister Hans Raithel begrüßte die Fahrer des Altmühltal Classic Sprints auf dem Rother Marktplatz, unterm Verdeck blieben die trocken.
Foto: Foto: Yevheniia Frömter

Auch „Prominenz“ durfte beim Spektakel nicht fehlen: Der niederländische Moderator Martin Utberg von „TopSpeedTV“ kreuzte mit einem 60 Jahre alten „Daimler 250 Dart“ auf, der 14 Jahre lang aufwendig restauriert wurde. Laut Teilnehmerliste war das älteste Fahrzeug übrigens ein Bugatti „T35B“ – mit stolzen 94 Jahren unter der Motorhaube.

Auch ein Ford „Model A Roadster Deluxe“ – Baujahr 1928 – stahl so manchem Ferrari die Schau. Immerhin rollte der Klassiker beinahe „fabrikneu“ durch Roth. Zuvor wurde das Fahrzeug 30 Jahre in der Karibik gefahren, ehe es zur Wiederaufbereitung seinen Weg nach Deutschland fand.

Auch die Fahrer der „Sportscar Trophy“ gastierten in Roth. Die Starter dieses Wettbewerbs nahmen mit Fahrzeugen ohne Baujahresbegrenzung teil. Dabei konnten „jüngere Modelle“ aus den Häusern Porsche, Mercedes, Ferrari und Mitsubishi bestaunt werden.

Zeitreise durch 100 Jahre Automobilgeschichte

Die Oldtimer-Kolonne des „Altmühltal Classic Sprint“ machte am Sonntagmittag auch Halt auf dem Rother Marktplatz. Rund 120 klassische Fahrzeuge durften in Roth begrüßt werden. Obwohl es teilweise wie aus Wassereimern schüttete, fanden dennoch zahlreiche Begeisterte ihren Weg in die Rother Innenstadt. Für die Teilnehmer selbst, stellte das Wetter keine große Problematik dar: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Bekleidung“; scherzte Moderator Martin Cenan. Dies gelte auch für Autofahrer. In der Tat durchfuhren etliche Cabriolet-Fahrer den Markplatz im Regenmantel oder Poncho.

Für zwei Stunden verwandelte sich der Marktplatz in ein Eldorado für Automobilliebhaber. Benzinschwaden in der Luft sorgten für das typische Gefühl einer solchen Veranstaltung – von heulenden Motoren und quietschenden Reifen völlig abgesehen. Jedes Fahrerteam würde übrigens persönlich von den Bürgermeistern Ralph Edelhäußer und Hans Raithel begrüßt. Neben dem begehrten Wertungsstempel überreichten die Rathauschefs Blumen an alle Fahrerinnen und Beifahrerinnen.17.06.2019 © Yevheniia Frömter

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